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Ein wichtiger Baustein der Erfolgsstory des öV in der Schweiz

40 Jahre Tageskarte: Das grenzenlose Ticket

Durch die Schweiz reisen mit dem Zug, dem Postauto, mit der Privatbahn oder auf dem Schiff. Jederzeit das Transportmittel wechseln mit nur einem einzigen Billet. Das ist seit 40 Jahren möglich mit der Tageskarte im Gepäck. Am 14. April 1975 sind die SBB-Tageskarten probehalber eingeführt worden.

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Die Aktion war ein voller Erfolg. Noch heute gibt es die Tageskarten für den Öffentlichen Verkehr. Die Hintergründe dieser Erfolgsgeschichte aber auch die Schattenseiten kennt Peter Vollmer, der ehemalige Direktor des Verbands Öffentlicher Verkehr, sehr genau. Er hat die Verhandlungen mit allen Partnern des Öffentlichen Verkehrs geführt.

Sendung SRF 4 News / Zeitblende

Autor/in: Karin Britsch, Redaktion: Karin Britsch
(11. April 2015)

 Link zum Hören (Audio)

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Öffentlicher Verkehr in der Schweiz als Vorbild

Der Schweizer öV zeigt wie man zwischen verschiedenen Verkehrsträgern kooperiert und den Kundinnen und Kunden eine perfekte Transportkette offeriert. Meistens sogar im Halbstundentakt. Auch der Stadt- und Regionalverkehr (ÖPNV) und der Fernverkehr sind aufeinander abgestimmt. Nicht nur der Fahrplan mit allen Anschlüssen, auch das Ticketing (mit dem sog. Generalabonnement als Flagschiff) ist harmonisiert.

Die im ZDF-Beitrag gezeigte Transportkette von Mürren im Berner Oberland nach Basel und weiter nach Berlin mit Seilbahn, Postbus, Zahn- und Schmalspurbahn, SBB-IC und DB-ICE (via Gimmelwald, Stechelberg, Lauterbrunnen, Interlaken-Ost und Basel SBB) hat trotz enormer Schneehöhe am Ausgangspunkt auf 1’600 m.ü.M. am Testtag einwandfrei geklappt.

ZDF-Sendung: planet e – Nahverkehr in Not.
Sendung vom 22. Februar 2015
(Schweizer Teil ab Minute 18’14”)
ZDFmediathek

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Michael Müller, designierter Regierender Bürgermeister von Berlin setzt neue Zeichen in der Verkehrspolitik.

Neue Verkehrspolitik in Berlin?

Michael Müller, der designierte Regierende Bürgermeister von Berlin, setzt Zeichen zugunsten der FussgängerInnen. Steht Berlin auch hier vor einem Paradigmenwechsel?

Ein Haus, ein Auto, ein Fahrrad, zwei Fußgänger und ein Tempo-20-Hinweis. “Berliner Begegnungszone” steht über den weißen Piktogrammen auf dem lindgrünen Schild, das Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) am Freitag präsentierte. “Dieses nichtamtliche Schild, das durch ordentliche Verkehrsschilder ergänzt wird”, so Müller, wird künftig auf Berlins erste “Begegnungszonen” hinweisen.

Sie sollen im Rahmen des Senatsprogramms für eine fußgängerfreundlichere Stadt Sicherheit und Rücksichtnahme fördern. Mit Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Stundenkilometern, schmaleren Fahrbahnen zugunsten von mehr Grün- und Aufenthaltsflächen sowie Verlagerung des Radverkehrs auf die Straße. Das alles soll ein entspannteres Miteinander von Auto-, Fuß- und Radverkehr ermöglichen.

Berlin Marathon 2014

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Am 28. September 2014 war es wieder soweit:

Einmal mehr den jährlichen Marathon geschafft. Das Durchstehen der 42.195 km war wie immer eine Sache im Kopf!
Fragt mich nicht nach der Zeit. Sie ist unwichtig!

 

Zwei Bücher dazu:

Haruki Murakami, Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede, München 2007

Matthias Politycki, 42.195, Hamburg 2015
Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken.

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